Zigeuner - Begegnungen
Buch der Woche:
"Rolf Bauerdick wagt in seinem neuen Buch nicht nur, Zigeuner auch Zigeuner zu nennen. Scharfsichtig bringt der Journalist uns auch ihren tristen Alltag näher, ohne sie zu verklären oder zu verteufeln. Ein bemerkenswertes Buch."
Andrea Seibel, in: Die Welt

"Darf man Sinti und Roma als ´Zigeuner` bezeichnen? Ja, meint der Journalist Rolf Bauerdick und erregt nun mit einem streitschriftartigen Reportageband die Gemüter.
Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sieht darin einen >Amoklauf< (der politischen Unkorrektheit)."
Spiegel-online
"Hier schreibt jemand, der ehrlich interessiert ist am Schicksal der Menschen. Subjektiv, kenntnisreich, bildhaft. Und erfrischend frei von Scheuklappen. Es ist ein leidenschaftlicher Appell an ziganes Selbstbewusstsein, an ein Gespür für menschliche Würde. An einen Blick, der wohlwollend ist, aber nicht blauäugig, der urteilt, aber nicht richtet."
SWR2 – Buchkritik
"Bauerdicks Erzählungen strahlen eine große Kraft aus. Er arbeitet mit allem Respekt heraus, dass es eben nicht immer die Diskriminierungen in ihren jeweiligen Mehrheitsgesellschaften sind, die ihre Probleme generieren, sondern dass sie für ihre Lage auch teilweise selbst verantwortlich sind."
Winfried Stanzick, auf: Buchtips.net
"Rolf Bauerdick hat kein Buch über Zigeuner geschrieben, sondern entführt den Leser auf eine nachdenkliche Reise in ihre Welt. Beeindruckend."
Matthias Koeffler: Lesetipp der BuchMarkt-Redaktion
"Nicht nur in der Stilistik spannend und lebendig geschrieben zeichnet das Buch mit großer Warmherzigkeit und in würdevoller Betrachtungsweise ein realistisches Bild des sehr unterschiedlichen, vielfältigen Lebens der Roma
und der Unfähigkeit hier in Deutschland auf Augenhöhe mit den Zigeunern umzugehen.
Kerstin Kozubek, auf: amazon de.
Wie die Madonna auf den Mond kam
Buch der Woche: »So ein Debüt hat die deutsche Gegenwartsliteratur lange nicht mehr erlebt: Sprachmächtig und mit unvergeßlichen Bildern entführt der bislang als Journalist tätige Rolf Bauerdick in seinem Roman in ein osteuropäisches Phantasien, das Parallelen zu Marquez' 'Macondo' oder Faulkners Südstaatencounty aufweist.«
Denis Scheck, Deutschlandradio
"Haarsträubend und wunderbar, eine literarische Kostbarkeit. Bauerdick erzählt meisterhaft."
Für Sie
"Mit seinem späten Debüt erobert Rolf Bauerdick die Buchmärkte der Welt. Das nunmehr geballte Interesse kann kaum verwundern angesichts des enormen Unterhaltungswerts des skurrilen Buches und der anarchischen Fabuliergabe seines Autors."
Hendrik Werner, Die Welt
+ WEITERE PRESSESTIMMEN + LITERATUR
Mama, Du siehst zu viel
Ich entdeckte sie am 6. Januar 2008 in einer Dachstube in einer Kolonialkirche in Bogotás Stadtviertel Egipto. Die Madonna, schwer und lebensgroß, stand in einer Ecke. Eine Mater dolorosa von rätselhafter Schönheit. Niemand, nicht einmal der Pfarrer, wusste, ob sie fünfzig, achtzig oder hundert Jahre alt war. Wenn man ihr Antlitz betrachtet, geschieht etwas Sonderbares. Die schmerzensreiche Mutter schaut nicht zurück. Ihr Blick verliert sich in einem Ort, der uns fern ist. Sie weint. Was sieht sie?
+ Zur Fotostrecke "Mama, Du siehst zuviel"